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„The Government of the Republic of Korea confirms with profound sorrow the assassination of President Kang Ji-hoon on the evening of December 22nd in Seoul. The attack occurred at the Yongsan Presidential Office despite the swift response of security and emergency personnel.
This heinous act is condemned in the strongest terms. A full investigation is underway, led by the National Intelligence Service and law enforcement authorities, who are pursuing all leads. Citizens are urged to remain calm and united during this time of national mourning. The government remains fully committed to ensuring the nation’s stability, security, and the pursuit of justice.“
This heinous act is condemned in the strongest terms. A full investigation is underway, led by the National Intelligence Service and law enforcement authorities, who are pursuing all leads. Citizens are urged to remain calm and united during this time of national mourning. The government remains fully committed to ensuring the nation’s stability, security, and the pursuit of justice.“
Die Bekanntmachung wird spät in der Nacht über sämtliche südkoreanische Medien verbreitet und legt sich wie eine schwere Decke der Trauer und Unsicherheit über die Nation. Premierminister Han Seong-min verliest die Erklärung mit ernster Miene, seine Stimme fest, aber durchzogen von der Last des Schicksalsschlags. Umgeben von einem massiven Sicherheitsaufgebot, wird sein Auftritt zum Sinnbild der Instabilität, die nun die höchsten Machtebenen bedroht.
Eine gedämpfte Panik breitet sich aus, ein unsichtbarer Strom, der sich durch die Straßen zieht. Manche trauern laut, andere flüstern in Angst. Nur wenige Tage vor Weihnachten ist die festliche Stimmung erloschen, ersetzt durch eine bedrückende Stille. Die Regierung ruft einen nationalen Trauertag aus; Geschäfte und öffentliche Einrichtungen bleiben geschlossen, das ganze Land gehüllt in dunkle Farben der Trauer.
Doch unter all der Traurigkeit liegt eine unausgesprochene Frage auf den Lippen aller: Wer war es? Wer würde es wagen, den Präsidenten Südkoreas zu ermorden – einen Mann unter höchstem Schutz? Verschwörungstheorien sprießen wie Unkraut. Manche verdächtigen Nordkorea und fürchten einen drohenden Krieg. Die Welt schaut mit Besorgnis nach Südkorea, während Staatsoberhäupter ihre Beileidsbekundungen senden, verborgen hinter diplomatischer Vorsicht.
Doch in den Schatten wird eine andere Geschichte erzählt. Es gibt jene, die die Wahrheit kennen – Präsident Kang Ji-hoon war nicht nur ein Mensch. Er war ein Hybrid, geboren aus zwei übernatürlichen Blutlinien. Er hatte den Anderen, den Wesen, die im Verborgenen lebten, versprochen, dass ihre Zeit des Versteckens bald enden würde. Dass sie sich nicht länger verbergen müssten. Doch die Jahre vergingen, und der Wandel kam nur langsam. Zu langsam.
Nun, mit seiner Ermordung, zerbricht das Gleichgewicht der Kräfte. Unter den Übernatürlichen beginnen sich Fraktionen zu formieren. Einige ziehen es vor, weiterhin unerkannt unter den Menschen zu leben. Andere, getrieben von Machtgier und Groll, sehen nun ihre Chance – den Schritt aus den Schatten zu wagen und das zu fordern, was sie für ihr rechtmäßiges Erbe halten.
Der Präsident ist tot. Die Welt versinkt im Chaos. Und irgendwo in der Dunkelheit geht ein Mörder frei umher.
Einer von ihnen muss es gewesen sein. Und schon bald wird die Wahrheit ans Licht kommen.
